Das Wilde Fest

 
 
DAS WILDE FEST ist die Geschichte einer rauschhaft durchfeierten Nacht mit dramatischem Ende, 1926 von Joseph Moncure March in Verse gesetzt. Queenie und ihr Liebhaber Burrs, die scharfe Kate, der Boxer Eddie, die schlangenäugige Lesbe True, die singenden Tunten Oscar und Phil sowie der geschniegelte und vielfach vorbestrafte Tänzer Jackie - es ist eine kunstseidene Halbwelt von Varieté und Verbrechen, die sich da im flackernden Stakkato auftut - verrucht und aberwitzig, aufregend und unterhaltsam. "Das Wilde Fest" galt zu seiner Zeit als gewagt und damit unpublizierbar, bis 1928 erstmalig eine limitierte Auflage herauskam - und ein Skandalerfolg wurde.


The gang was there when midnight came ...


In der Inszenierung der Cosmos Factory wird das berühmt-berüchtigte Jazz Age Poem von Joseph Moncure March zu einem furiosen Hör-Spektakel für Musiker und Schauspieler, hemmungslos schwankend zwischen Duett und Duell.


Pressestimmen



„GITARRE UNTERMALT DAS SPRACHFEUERWERK (...) Oliver Peuker schlüpft in alle Rollen - und das manchmal fast gleichzeitig. So ist er die gurrende Queenie, die gerade von dem unsmypathischen Burrs Befehle erhält. Er steppt und boxt sogar seinen Schatten und kommt erst zur Ruhe, als er erschossen wird.

Der hervorragende Ralf Benesch unterstützt den Trubel musikalisch. Er lässt die Gitarre wimmern und das Saxofon so leise werden, das ihm fast der Luftstrom abreißt. Im nächsten Moment wird er so laut, dass die Nachbarn nur noch einen Ausweg sehen: „Es geht der Mann zum Telefon und wählt die Nummer, er kennt sie schon. 110.“ Aber dann wird weitergefeiert „bis die Bullen kommen“. Bei der anschließenden Premierenfeier ist es dann aber doch nicht soweit gekommen.“

Nordsee-Zeitung, 28. Dezember 2002


Bericht Nordsee-Zeitung zum Download



„BERAUSCHEND: DAS WILDE FEST (...) In der Regie vo Ute Falkenstein spielen Oliver Peuker und Ralf Benesch. Ersterer spricht, letzterer spielt Saxofon und Gitarre. Beide tragen elegante Anzüge, dazu offenes Hemd und Hut: Halbwelt! In solch schlampig-schrägem Rahmen findet die Party statt: Huren, Schwule, Pädophile, bevölkern die Wohnung. Oliver Peuker gibt den Figuren Gestalt, findet Stimmen für jeden einzelnen, charakterisiert sie mit knappen Posen, kleinen Tanzschritten. Marchs Gedicht bekommt so dramatisches Format mit komischen Kanten (die Betonung kurioser Endreime sorgt auch dafür). Ralf Benesch mischt sich musikalisch ein, ist nicht Begleiter im Hintergrund, sondern obligater Widerpart, der den dramatischen Lauf begleitet und bricht, der Harmonien spielt, aber auch wilde Free-Ausbrüche zwischen die Zeilen brötzt.

Der Abend endet böse: Schuss im Dunkeln, ein toter, dann tritt „wer die Tür ein / es war die Polente.“. Eine furiose Inszenierung!“

Weserkurier, 24. Februar 2003


Bericht Weserkurier zum Download



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Das Team


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Live-Musik & Komposition:

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Produktionsleitung:







Eine Produktion der Cosmos Factory


Mit freundlicher Unterstützung von

Land Niedersachsen

Niedersächsische Lottostiftung


Rechte beim Rowohlt Theater-Verlag, Reinbek bei Hamburg



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Ein Jazz Age Poem

um Gangster, sex und schräge Vögel


von Joseph Moncure March

„Das Wilde Fest? Das Buch hat mir doch erst überhaupt Lust aufs Schreiben gemacht!“

William S. Burroughs