RILKES REQUIEM

Ein theatrales Ritual von und mit Oliver Peuker


auf der Basis von Rainer Maria Rilkes „Requiem für eine Freundin“, gewidmet Paula Modersohn-Becker

Am 20. November 1907 starb die Malerin Paula Modersohn-Becker im Alter von nur 31 Jahren in Worpswede im Kindbett.

An Allerseelen des folgenden Jahres, am 2. November 1908, beendete der Dichter Rainer Maria Rilke sein „Requiem für eine Freundin“, das er der knapp ein Jahr zuvor verstorbenen Künstlerfreundin widmete. Dieses Gedicht, das als eines von Rilkes bedeutendsten und komplexesten Werken gilt, bildet den Ausgangspunkt von RILKES REQUIEM.

Um Rilkes Abschied von der Künstlerfreundin zu zelebrieren, lässt ihn die Cosmos Factory an den Ort zurückkehren, an welchem der erste intensive Kontakt zwischen beiden stattfand, an den Ort, an dem die Freundschaft ihren Anfang nahm – auf Heinrich Vogelers Barkenhoff im Künstlerdorf Worpswede.

In einem „theatralen Ritual“ holt der Schauspieler und Regisseur Oliver Peuker den Dichter Rainer Maria Rilke aus dem Ungefähren, aus dem ungewissen Irgendwo zwischen Vorher und Nachher: Rilkes Requiem schafft Ort und Zeit, um das Ritual der Totenklage zu vollziehen.

Ein außergewöhnliches Ereignis am außergewöhnlichen Ort

Als Ort des Geschehens hat die Cosmos Factory ein ungewöhnliches Gebäude gewählt - das Strohballenhaus im Garten des Barkenhoff Worpswede. 2004 als Diplomprojekt aus althergebrachten Materialien wie Strohballen und Lehm errichtet, korrespondiert seine Archaik mit dem archaischen Moment der Totenklage; der Innenraum mit seinen gewölbten Wänden schafft die notwendige Intimität und Aura. Als eigenwillige „Rilke-Kapelle“ bietet es 20 Zuschauern Platz.

Pressestimmen

Oliver Peuker ist als Schauspieler und Regisseur eine beeindruckende Umsetzung des Rainer Maria Rilke Gedichts „Requiem für eine Freundin“ gelungen...Applaus für Oliver Peukers starke und sehr intime Inszenierung...
Sonntagsjournal, 04.09.2011
...immer wieder starke Bilder, am Ende kauert Oliver Peuker mit nacktem Oberkörper und einer Kette um den Hals auf einem Stuhl und ruft so Paula Modersohns berühmtes Selbstbildnis wach...die mit Lehm verputzten gewölbten Wände und der mit Rindenmulch bedeckte Boden sind der ideale Rahmen für seine Umsetzung von Rainer Maria Rilkes „Requiem für eine Freundin“...
Nordsee-Zeitung, 03.09.2011
Das Konzept von Oliver Peuker ist aufgegangen – die szenische Interpretation von Rilkes „Requiem für eine Freundin“ überzeugt...so vermag der Schauspieler das, was sich im Inneren des Dichters ausgebreitet hat, ausdrucksstark zu differenzieren...
Wümme-Zeitung, 05.09.2011
...Peuker versteht es, die Inszenierung unvergessen zu machen...wenn es Peukers Intention war, die Menschen die Botschaft Rilkes an seine Freundin mit allen Sinnen spüren zu lassen, so ist es ihm gelungen...
Osterholzer Anzeiger, 11.09.2011
...Peukers theatrales Ritual“ kommt mit wenigen Requisiten aus, der Raum ist in trübes Zwielicht getaucht, , ein paar Kerzen, eine Rose, eine Kette und eine Leier – vielmehr braucht der Schauspieler nicht um Rilkes Totenklage in eine intensive Theater-Meditation zu verwandeln...
Die Tageszeitung, 10. 09.2011

Cosmos Factory Theaterproduktion

Oliver Peuker & Ute Falkenstein GbR
Teufelsmoorstr. 4a
27711 Osterholz-Scharmbeck / Teufelsmoor
Tel. 0049 – (0)4796 – 95 20 95
e-mail info@cosmosfactory.de

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